Kein Baum kann wachsen oder Früchte tragen, wenn seine Wurzeln schwach sind.
Was über der Erde sichtbar ist, hängt ganz davon ab, was darunter geschieht.
Ein Baum ohne Wurzeln fällt beim ersten Sturm – so wie ein Mensch ohne innere Verwurzelung leicht von Erwartungen, Druck und Unsicherheit hin- und hergerissen wird.
Verwurzelt zu sein, bedeutet Halt, Kraft und Standfestigkeit zu haben.
Auch unser Leben braucht solche Wurzeln – in Beziehungen, Werten, Liebe oder Glauben. Ohne sie verlieren wir Halt und Orientierung, besonders in stürmischen Zeiten.
Jesus war tief verwurzelt – in Gottes Liebe, im Gebet und in Gemeinschaft. Der Advent lädt uns ein, unsere Wurzeln neu zu spüren: in der Stille, im Gebet oder im Gespräch und uns wieder tiefer zu wurzeln – in Gott, im Leben, in dir selbst.
Zum Weiterdenken:
Zeichne einen Baum:
• Wurzeln: Was gibt dir Halt? Wer trägt dich durch schwere Zeiten?
• Stamm: Was bewegt dich gerade tief in dir?
• Krone: Was erhoffst du dir für den Advent oder für dich?
Schau deinen Baum an: Wo bist du fest verwurzelt? Wo brauchen die Wurzeln neue Aufmerksamkeit?
Pastor Andreas Kreutzmann,
Diözesanbeauftragter für die Ständigen Diakone