„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert."

Interview mit dem Gemeindereferenten Alexander Müller

Als Gemeindereferentin oder Gemeindereferent gestaltest du Kirche vor Ort mit. Dazu erhältst du nach deiner Ausbildung eine besondere Beauftragung durch unseren Erzbischof. Aus dem Bekenntnis zu Jesus Christus ergibt sich die Sendung, den Glauben weiterzugeben, die Beziehung zu Gott zu feiern und deine Mitmenschen in all ihren Lebensfragen und Lebenssituationen zu begleiten.

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert."  Interview mit dem Gemeindereferenten Alexander Müller

Was machst du als Gemeindereferent, was sind deine Aufgaben?

Ich habe einige organisatorische Aufgaben, die den gesamten Pastoralen Raum Attendorn betreffen. Zum Beispiel bin ich als Leiter einer Steuerungsgruppe dafür zuständig, dass jedes Jahr viele Jugendliche umfassend und gut vorbereitet die Firmung erhalten. Zusätzlich bin ich als Geschäftsführer unseres Pastoralverbundsrats für das organisatorische Drumherum verantwortlich. Dann mache ich auch noch Öffentlichkeitsarbeit in unserem Pastoralen Raum und kümmere mich um unsere digitalen Kommunikationsplattformen. Wir haben natürlich eine eigene Website, unser Pastoraler Raum ist aber auch auf Youtube, Instagram und Telegram vertreten. Das bedeutet viel Gremienarbeit und Arbeit am Schreibtisch. Deshalb bin ich froh, dass ich neben den organisatorischen Aufgaben auch Gemeindearbeit machen kann. Dort bin ich ganz nah bei den Menschen. Diese Zweiteilung aus Verwaltungs- und Gemeindearbeit gilt übrigens für alle im Pastoralteam. Meine Gemeindearbeit mache ich im schönen Repetal, in Helden und Dünschede. Dort begleite ich die Pfarrgemeinderäte und bereite jedes Jahr mit einem unserer Priester die Erstkommunion vor.

Was macht dir mehr Spaß: die Verwaltungsarbeit auf Ebene des pastoralen Raums oder die Gemeindearbeit vor Ort?

Zum Schluss einer jeden Folge A-Team hat Colonel John Smith aka Hannibal immer gesagt: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“
Im Berufsalltag bin ich in beiden Tätigkeitsfeldern viel mit der Vorbereitung und Kommunikation von Veranstaltungen beschäftigt. Beim Planen stellt sich mir immer wieder die Frage: Was willst du eigentlich erreichen? Dann fiebere ich den Moment herbei, an dem ich festmachen kann, dass der Plan aufgegangen ist. Wenn also eine Großveranstaltung mit mehreren hundert Jugendlichen im Rahmen der Firmvorbereitung erfolgreich abgeschlossen ist. Oder wenn wir auf unserer digitalen Kommunikationsplattform mit unserer Botschaft viele Menschen ansprechen. Wenn die frohe Botschaft in der Erstkommunionkatechese angekommen ist. Oder wenn der Abend mit den Pfarrgemeinderäten nicht nur erfolgreich, sondern auch gemütlich geworden ist. Ich bin aber mehr als ein Event-Manager. Inhaltlich dreht sich meine Arbeit um Glaubensthemen und damit um die Gegenwart Gottes. Dies kann ich nicht nur vermitteln, das erlebe ich auch in meiner Arbeit.

 

Wie das?

Ich beschäftige mich im Beruf hauptsächlich mit Plänen, aber häufig kommt es doch anders als gedacht. Wenn ich nach einer Veranstaltung sinniere, was gut und was weniger gut gelaufen ist, stelle ich immer wieder fest, dass es auch hätte ganz anders kommen können. In diesen Momenten bin ich Gott besonders dankbar für seine Gegenwart in meiner Arbeit und meinem Leben.

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