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„Ich wünsche mir, dass wir die Mitte unseres Glaubens, JESUS CHRISTUS, nicht aus dem Auge verlieren“

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Torsten Roland

Was möchtest Du uns über Dich sagen?

Ich bin Vikar Torsten Roland, 36 Jahre alt und komme gebürtig aus dem schönen Sauerland (Repetal – St. Martinus Dünschede). Meine sauerländische Familie sowie meine Heimatgemeinde und das Leben dort haben mich sehr geprägt. „Ich bin vom Land, und das ist gut so!“

Nach meiner Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann habe ich meinen Zivildienst in den Werthmann Werkstätten in Attendorn absolviert. Dort habe ich mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Es war eine sehr intensive Zeit für mich. Dort habe ich den Entschluss gefasst, mein Abitur nachzuholen, um Priester zu werden. Ich spürte plötzlich, dass ich enger mit Menschen auf dem Weg sein wollte und mit ihnen gemeinsam Gottes Liebe ergründen. Meine Entscheidung wurde noch einmal bestärkt, als ich auf der Ministrantenwallfahrt in Rom 2001 war. Dort sprach Papst Johannes Paul II. von „Ihr sollt Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen sein!“ – das hat reingehauen.

Am Westfalen Kolleg in Paderborn bestand ich 2005 mein Abitur. Im September desselben Jahres begann ich mein Studium an der Theologischen Fakultät sowie meine Ausbildung im Priesterseminar. Meine Freisemester habe ich in München verbracht. Nicht von ungefähr, weil ich die Traditionen der Bayern liebe und die Alpen ganz in der Nähe sind. Wandern und die herrliche Natur genießen ist für mich ein wichtiger Bestandteil des Lebens geworden.

Nach dem Studium durfte ich mein Diakonat in der Propsteigemeinde St. Walburga zu Werl bei Propst Michael Feldmann absolvieren. Hier habe ich nach dem langen Studium wieder gemerkt, wie schön es ist, mit vielen Menschen gemeinsam auf dem Weg sein zu dürfen.

2012 wurde ich im Hohen Dom zu Paderborn zum Priester geweiht; meine erste Vikarstelle ist die Gemeinde St. Johannes Baptist zu Delbrück geworden.


Was fasziniert Dich an Deiner Gemeinde, was macht Dir dort besonders Freude?

Delbrück ist eine sehr lebendige Gemeinde. Hier erfahre ich, dass ich als Priester mit den vielen Menschen unterwegs bin und nicht alleine. Durch meinen Einsatz in den unterschiedlichen Gemeinden unseres Pastoralverbundes wird das immer wieder deutlich und für mich sehr spürbar. Sehr viel Freude macht mir in unserem Pastoralverbund die Firmvorbereitung und die Jugendarbeit, sowie die Mitgestaltung der Familienliturgien. Nicht alleine – sondern mit vielen ehrenamtliche tätigen Menschen „Kirche gestalten“, das macht mir Freude. Viele junge Menschen sind in unserer Gemeinde bereit, sich einzubringen. Das bewegt mich immer, und es macht mir große Freude, mitzugestalten.


Wie verstehst Du dich als Priester, woraus lebst Du – praktisch – spirituell?

Eine nicht leicht zu beantwortende Frage!
Ich glaube, dass man Priester ist, wenn man, besonders ich, aus dem Herzen diesen Dienst tut. Und was ich immer wieder merke: „Wenn ich so bin wie ich bin“!

Ich komme aus dem Sauerland, aus einer wunderbaren Familie, in der alle immer mit ins Rad gepackt haben, wenn irgendetwas anstand und es immer noch tun. Und das schwingt bei mir als Priester mit – diesen Glauben, den ich dort auf unkomplizierte Art und Weise vorgelebt bekommen habe und erleben durfte, so weiter zu geben. Ich glaube sagen zu dürfen: „Bodenständig, traditionell und doch zukunftsorientiert und einladend!“

Ich möchte die Menschen mitnehmen und ihnen deutlich machen, dass sie einen Platz in dieser Kirche haben und ihren Glauben dort leben können so wie sie sind. Wie es Frère Roger gesagt hat: „Lebe das Evangelium so, wie du es verstanden hast!“

Ich persönlich lebe aus den vielen wunderbaren Erinnerungen, die ich auf meinem bisherigen Weg als Priester erleben durfte. Aus den Begegnungen der vielen Menschen, die mir immer wieder Mut zusprechen und mich annehmen, so wie ich bin. Die mich begleiten und mit denen ich meinen Weg als Priester gehen kann.

Zu meinem geistlichen Leben gehören das Gebet, die Hl. Messe und die Verehrung der Muttergottes. Die Verehrung der Muttergottes, gerade bei uns in Dünschede sehr ausgeprägt, hat mich immer wieder in Kontakt mit Jesus Christus gebracht. Ein Vorbild für mich ist Johannes Paul II. Er hat mich durch den oben genannten Ausspruch angestoßen, diesen wunderbaren Dienst anzunehmen und ganz zu leben.


Wie bist Du ‚außerhalb‘ von Kirche unterwegs?

Den Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden halte ich aufrecht, er ist mir sehr wichtig. Gerne bin ich in den Bergen unterwegs und gehe wandern. Dabei kann ich abschalten und neue Kraft tanken für meinen Dienst.

Mir ist es wichtig, dass ich meinen Kontakt zu meiner Heimat und den vielen Menschen und Freunden erhalte. Es sind für mich wichtige Orte.


Was ist Dir im Blick auf junge Menschen wichtig? Was brauchen sie?

Ich merke immer wieder, dass in den jungen Menschen viele Fragen zu Ihrem persönlichen Glauben schlummern. Gerade in der Firmvorbereitung und der Jugendarbeit in den PV´s wird mir immer wieder deutlich, dass es wichtig ist, dass sie begleitet und in ihrem Glauben gestärkt werden. Dass sie an die Hand genommen werden und nicht alleine sind.

Mir macht es sehr viel Freude, mit den Jugendlichen im gemeinsamen Glauben unterwegs zu sein. Ich selbst werde dadurch bereichert und mein Glaube gestärkt.

Wie heißt es schon in einem jungen geistlichen Lied: „Unterwegs in eine neue Welt, wo der Glaube uns zusammen halt…“. Das geht nur, wenn man gemeinsam und nicht einsam den Glauben lebt. Und dann kann eine neue Welt des Glaubens entstehen, wie ich beim WJT in Krakau neu erleben durfte.


Was wünschst und erhoffst Du für die PV‘s Delbrück und Hövelhof, den zukünftigen Pastoralen Raum?

Dass alle Menschen gemeinsam aus dem Glauben heraus in die Zukunft gehen. Dass wir unsere Veränderungen aus dem Glauben leben. Ich wünsche mir, dass wir die Mitte unseres Glaubens, JESUS CHRISTUS, nicht aus dem Auge verlieren und ihn immer in unserer Mitte wissen. Wenn wir aus IHM heraus leben, dann hoffe ich, können wir zu einem fruchtbaren, geistlichen Pastoralen Raum werden.


Vikar Torsten Roland, Delbrück

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