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Religionslehrer
Religionslehrer

Religionslehrer/ -in werden

Ich habe

Lust auf die Begegnung mit Kindern und Jugendlichen,

Interesse an ihrem Leben,

Freude am Glauben der Kirche.

Hände

Ich möchte gerne,

Ich möchte gerne,

Lehrerin bzw. Lehrer für Kinder und Jugendliche sein,

in der Schule für das stehen, was ich glaube,

mit Schülerinnen und Schülern über „Gott und die Welt“ nachdenken,

ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Ängsten nachspüren,

mit Ihnen Antworten auf die „Großen Fragen“ finden und Ihnen helfen, zu verantworteten Lebensentwürfen in Auseinandersetzung mit der Botschaft des christlichen Glaubens zu finden.

Interesse geweckt?

Dann lohnt es sich, sich genauer zu informieren.

Vielleicht ist es dann genau das Richtige, Religionslehrerin bzw. Religionslehrer zu werden!

Religionslehrerin Scheibelhut Kirchborchen
Und wie geht das?

Zuerst müssen ein paar persönliche und formale Voraussetzungen gegeben sein:

  • Ich  bin getaufte Katholikin / Katholik, und ich bin davon überzeugt, dass Religion und Glaube zum Gelingen des Menschseins unbedingt dazu gehören.
  • Ich bin im Besitz der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).

Und dann überlege ich und entscheide mich für ein Lehramtsstudium, um

  • Lehrerin bzw. Lehrer an einer Grundschule oder
  • Lehrerin bzw. Lehrer an einer Förderschule oder
  • Lehrerin bzw. Lehrer an einer Haupt- bzw. Realschule oder
  • Lehrerin bzw. Lehrer an einer Gesamtschule  oder
  • Lehrerin bzw. Lehrer an einem Gymnasium  oder
  • Lehrerin bzw. Lehrer an einem Berufskolleg

zu werden.

Ohne Studium – der ersten Phase der Lehrerausbildung – geht es nicht!

Ich schaue mich nach einer Universität um, an der ich ein Lehramtsstudium beginnen kann.
Das Studium beinhaltet neben den erziehungswissenschaftlichen Fächern („Bildungswissenschaften“) zwei bzw. drei Studienfächer, in denen ich später hauptsächlich unterrichten möchte.

 Eines der Studienfächer ist die „Katholische Theologie und ihre Didaktik“. Hier orientiere ich mich durch den Besuch bei der Studienberatung des Fachbereiches der jeweiligen Universität.

  • Dann beginnt ein zehnsemestriges Studium (sechs Semester Bachelor of Arts, vier Semester Master of Education mit integriertem Praxissemester).
  • Während bzw. sogar schon vor dem Studium stehen verschiedene Praktika in der Schule oder in verwandten Institutionen an (z. B. Kindertagesstätten, …).

Im Referendariat –  der zweiten Phase der Lehrerausbildung – lerne und trainiere ich das Unterrichten und Erziehen unter tatsächlichen schulischen Bedingungen.

  • Mit meinem Hochschulabschluss „Master of Arts“ (M. A.) bewerbe ich mich auf eine Referendariatsstelle.
  • Im Referendariat übe ich mich unter Anleitung von Mentoren, Fach- und Hauptseminarleitern 18 Monate lang in die Schul- und Unterrichtswirklichkeit ein.
  • Am Ende steht die Prüfung des Zweiten Staatsexamens.

Als Religionslehrerin bzw. Religionslehrer bin ich immer auch Gesandter meiner Kirche. Deshalb benötige ich schon im Referendariat eine „Kirchliche Unterrichtserlaubnis“.

Nach dem Zweiten Staatsexamen halte ich Ausschau nach einer ausgeschriebenen Stelle. Die jeweils zuständige Bezirksregierung gibt wichtige Informationen und Hilfestellungen.

Gemeinsam geht es besser!

Auch die Kirche begleitet mich.

Bundesweit hat die Kirche sog. Mentorate eingeführt. An den Hochschulstandorten erfahre ich mich bei der Suche nach meiner Spiritualität als zukünftige katholische Religionslehrerin bzw. Religionslehrer begleitet und gefördert.

Als Religionslehrerin bzw. Religionslehrer unterrichte und erziehe ich im Namen der Kirche. Durch die  Missio-Canonica, die ich am Ende meiner gesamten Ausbildungszeit bei meinem Bischof beantrage , bin ich zu den Schülerinnen und Schüler gesandt; ich nehme teil am Verkündigungsauftrag der Kirche.

Als Religionslehrerin bzw. Religionslehrer im Dienst stehe ich so zu sagen in der dritten Ausbildungsphase, denn es gibt immer noch etwas, das ich für mich, für meine Schülerinnen und Schüler, für meinen Unterricht (neu) lernen kann.

Gerne greife ich dann auf das kostenlose Angebot der Buch-, Material- und Medienausleihe des Instituts für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRUM) zurück.  In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerfortbildung (IfL, Mülheim) bietet das IRUM regelmäßig religionspädagogische Fortbildungen an.

Und so beschreiben die deutschen Bischöfe, warum es sich lohnt, Religionslehrerin bzw. Religionslehrer zu werden:
„Menschen auf einen guten Weg bringen; sie eine wichtige Strecke begleiten, Mensch zu werden; das Wichtigste in ihnen kräftigen, damit sie ihr Leben bejahen können; das Vertrauen stärken, im Lebenstehen und bestehen zu können; die Zuversicht wecken, dass es für alle ein gutes Ende gibt; den Mut anregen, auf andere Menschen zuzugehen, sich ihnen zu öffnen, ja sich sogar für sie verletzbar zu machen.

Dieses Wichtigste im Leben heißt in der Glaubenssprache: Glaube, Hoffnung und Liebe haben. Wir können diese Haltungen den Menschen nicht schenken oder anerziehen. Aber wir können sie fördern.“ (Die deutschen Bischöfe: Die bildende Kraft des Religionsunterrichts, Bonn 1996, S. 81)
Also: Wenn ich Religionslehrerin bzw. Religionslehrer werde, dann leiste ich einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Erziehung junger Menschen.

Und das lohnt sich!

Noch Fragen?
Zum Anklicken:

www.katholisch.de – Beruf und Bildung – Religion studieren: http://www.katholisch.de/137.html

oder zum Beraten und Nachfragen:

Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn
Abteilung 1: Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRuM)
Abteilung 2: Schulpastoral

Domplatz 3
33098 Paderborn

E-Mail: religionspaedagogik@erzbistum-paderborn.de oder
schulpastoral@erzbistum-paderborn.de

Tel: 05251 1251410 (IRuM) oder 05251 1251487 (Schulpastoral)

 

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