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„Zeige mir, Herr, deinen Weg!“

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Monika Lipsewers

Hallo, Frau Lipsewers! Sie haben einen interessanten beruflichen Weg hinter sich. Können Sie ein wenig davon berichten?

Mein Name ist Monika Lipsewers. Aufgewachsen in einer „normal katholischen“ Familie zusammen mit drei Geschwistern erlernte ich den Beruf der Hauswirtschaftsleiterin und arbeitete mit Unterbrechung – darüber später mehr – nur etwa vier Jahre in der Großküche. Als Pfarrhaushälterin lernte ich anschließend in zwölfeinhalb Jahren ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld in einer Diasporagemeinde kennen. Nach einer Umschulung arbeite ich nun seit mehr als 16 Jahren als Sekretärin im Paderborner Priesterseminar und für die Fortbildung des pastoralen Personals.

Wie kam es dazu, dass Sie die Berufung zur Apostolatshelferin in sich verspürten?

Meine Berufung fand ich auf einem kleinen Umweg. Während eines vierwöchigen Aufenthaltes auf einer Missionsstation in Südafrika kam ich durch die Gespräche mit dem dortigen Missionar zu dem Entschluss, mein Leben in Freundschaft mit Jesus Christus weiterzuleben. Ich hatte den Wunsch, es so ursprünglich wie die ersten Christen zu tun und in ein Missionsland zu gehen.

Zurück in Deutschland lernte ich Missionsorden kennen; ich spürte aber, dass das Gemeinschaftsleben nicht mein Weg war. So vertraute ich mich meiner Grundschullehrerin an, die mich seit meiner Geburt kannte. Sie wies mich auf die Berufung der Apostolatshelferin hin.

Was hat Ihnen geholfen, eine Entscheidung treffen zu können?

Ein Informationswochenende schaffte eine erste Klarheit. Weil ich zu diesem Zeitpunkt schon meine erste Arbeitsstelle gekündigt hatte, bot sich mir eine außerordentliche Gelegenheit, im internationalen Zentrum für die Ausbildung der Apostolatshelferinnen in Lourdes für mehrere Jahre diese Berufungsform intensiv kennenzulernen und einzuleben. (Normalerweise geschieht das Einüben in diese Berufung im Verborgenen und ohne Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit im normalen Lebensalltag durch die Unterstützung einer erfahrenen Apostolatshelferin.)

In der ersten Entscheidungsphase befragte ich auch einen Priester, der diese Berufung kannte. Ich erinnere mich, dass mich damals ein Psalmwort bewegt hat, das ich regelmäßig auf dem Weg zur Sonntagsmesse im Schaukasten einer Freien Evangelischen Gemeinde las: „Zeige mir, Herr, deinen Weg!“ Das wurde zeitweise zu einer Art inneren Gebets.

Was begeistert Sie an und in Ihrer Berufung?

Meinen Alltag selbst strukturieren und eigenverantwortlich handeln zu können, sind Aspekte, die mit in meine Entscheidung einflossen. Ich entdeckte im Laufe der Jahre immer mehr, dass das tägliche, längere Gebet, das stille Verweilen vor Gott, und die tägliche Mitfeier der Eucharistie wesentliche Säulen sind, ohne die ich nicht in Gott bleiben kann. Auch der monatliche Einkehrtag und die jährlichen Exerzitien sowie das „Studium“ kirchlicher Texte und die Teilnahme an theologischen Kursen tragen dazu bei.

Die Berufung zur Apostolatshelferin ist nicht so bekannt.* Für wen kommt diese Form der Nachfolge in Frage?

Wenn eine junge Frau den Wunsch verspürt, ihr Leben auf Gott zu bauen und um seinetwillen in der Welt von heute mutig ehelos zu leben, eingebunden in das Leben der Kirche und das berufliche Leben, wie es für Laien üblich ist, könnte die Berufung der Apostolatshelferin für sie ein Weg der Christusnachfolge sein.

* Weitere Infos zur Apostolatshelferin gibt es hier.

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