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Lade Jesus ein, in Dein Leben zu kommen!

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Lukas Hellekes

Lukas Hellekes

„Priester werden? Ne, das ist mir ne Nummer zu hart“, so lautete damals als 17 Jähriger meine Antwort auf die Frage meines Heimatpfarrers, ob ich mir nicht vorstellen könnte, ins Priesterseminar einzutreten… 

Mein Name ist Lukas Hellekes, Jahrgang 1988, Sauerländer, Fußballer und wirklich nichts lag mir ferner, als katholischer Priester zu werden. Joa, der Glaube war mir schon irgendwie wichtig, aber deswegen muss man ja nicht gleich übertreiben. Für mich war es völlig selbstverständlich, in Zukunft eine Familie zu haben – 4 Kinder mindestens! Nein, Priester werden, das war etwas für die frommen Jungs, aber nicht für mich. Außerdem musste ich ja sonntags immer Fußball spielen, von daher ginge es ja sowieso nicht…

Das hört sich sehr überzeugt an. Wie kam es, dass Du Dich trotzdem auf den Weg gemacht hast, Priester zu werden?

Mhm, schwierig zu sagen… Ich glaube, ich selbst habe mich zunächst gar nicht bewusst auf den Weg gemacht, sondern es war Gott, der mich über Jahre in diese Richtung geführt hat, ohne dass ich es gemerkt habe. Rückblickend gab es immer wieder Situationen und Begegnungen, die mich auf dem Weg zum Priester gepusht haben.

Welche Situationen waren das?

Ich erinnere mich z.B. an eine Kanu-Ferienfreizeit mit der frei-ev. Gemeinde aus unserem Ort, zu der auch ein guter Freund gehörte. Ich war damals 15 Jahre alt. In einer Katechese ging es darum, wie unser persönliches Lebensmodell aussehen soll, wozu exemplarisch 3 Möglichkeiten vorgestellt wurden:

  1. Das „ICH“ steht im Zentrum. Darum herum kreisen Dinge wie z.B. „Familie“, „Beruf“, „Freizeit“ usw. Außerhalb des Kreises befindet sich „Gott“.
  2. Das „ICH“ steht im Zentrum, wobei wiederum alle o.g. Dinge – diesmal allerdings inklusive „Gott“ – darum herum kreisen.
  3. „Gott“ steht im Zentrum. Das „ICH“ und alles andere kreisen um ihn.

Als ich mir diese Lebensmodelle angeschaute, zog es mich ganz stark zu Nr.3 und ich dachte, „so ist es eigentlich richtig! So soll es in meinem Leben aussehen!“ Daraufhin habe ich Jesus gebeten zu meinem „Zentrum“, dem der 1. Platz in meinem Leben gehört, zu werden. Oh Mann, ich hätte nicht gedacht, dass er diese Einladung wirklich ernst nimmt und ich eines Tages sogar zum Priester geweiht werden würde. Es kann sehr aufregend mit ihm sein.

Es ist ein langer Weg vom 15 Jährigen zur Priesterweihe. Gab es weitere einschneidende Ereignisse auf diesem Weg?

Auf jeden Fall! Ein ganz bedeutender (schrecklicher!) Moment war für mich der 2. Tag meines Zivildienstes als Sanitäter beim Rettungsdienst. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Wir waren zu einem Notfall gerufen worden und mussten einen jungen Mann wiederbeleben, der beim Rasenmähen tot umgefallen war. Seine Frau und seine zwei kleinen Töchter standen dabei, als wir verzweifelt versuchten, ihn zu reanimieren. Schließlich gaben wir auf, woraufhin ich erst einmal etwas abseits gehen musste, um die Situation zu verarbeiten und sacken zu lassen. Ich ließ meinen Blick gedankenverloren über unsere Sauerländer Berge streifen, noch völlig überfordert vom gerade Geschehenen. Was dann geschah, fällt mir schwer in Worte zu fassen. Es war ein plötzlicher Moment ganz tiefer innerer Gewissheit, in dem mir auf einmal völlig klar wurde: Ich muss Priester werden!

Gab es etwas, was Dich in den folgenden Jahren weiter auf Kurs Richtung Priesterweihe gehalten hat?

Es gab sicherlich viele Faktoren und Situationen, die mich dahingehend beeinflusst haben. Letztendlich aber war der Motor für mich immer eine seltsame, nicht kleinzukriegende innere Sehnsucht, Jesus mit allem was ich bin zu dienen und nachzufolgen. Nicht nur so halb, sondern mit meinem ganzen Leben und meiner ganzen Existenz. Dieses Verlangen ist über die Jahre immer stärker geworden, obwohl ich wirklich alles versucht habe, dagegen anzukämpfen. Schließlich blieb mir jedoch nichts anderes übrig, als meinen Widerstand aufzugeben und in seine Arme zu springen. Dieser Sprung drückt sich in meinem Primizspruch aus: „In deine Hände lege ich meine Seele“ (Lk 23,46)

Hast Du einen Tipp für jemanden, der auf der Suche ist?

Lade Jesus ein, in Dein Leben zu kommen! Sprich diese Einladung nicht nur irgendwie halbherzig aus, sondern bewusst und offenherzig und ernst. Nimm Dir Zeit dafür. Es ist meine tiefste Überzeugung, dass er sich nichts sehnlicher wünscht als ein Herz, das sich für ihn öffnet. Wer mit dieser Bitte ehrlich und ernsthaft an ihn herantritt, der wird auf persönliche und wundervolle Weise erfahren was es heißt: Jesus ist lebendig!

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