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„ Uns gelingt es, Spiritualität im ganz gewöhnlichen Alltag zu leben 

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Familie Johannimloh

Wer seid Ihr und was macht Ihr so?

Wir sind Familie Johannimloh aus der Paderborner Südstadt. Wir, das sind: Christine, 56 Jahre, Sozialpädagogin und ich arbeite als Schulsozialarbeiterin und Rolf, 53 Jahre, Diplom-Maschinenbauingenieur. Zur Familien gehören außerdem Martin (21), studiert in Magdeburg, Lukas (19), Bauzeichner, der gerade sein Fachabitur anstrebt und Katrin (16), Schülerin am Gymnasium St. Michael Paderborn. 

Wir reisen und wandern gerne. Außerdem ist Musik ein Familienhobby. Wir unternehmen gerne etwas mit anderen. Früher hat der Familienkreis eine große Rolle gespielt. Das Salesianum in Paderborn und die persönlichen Freundschaften mit den Patres sind immer noch wichtig. Als die Kinder klein waren, war das Haus der Salesianer ein wichtiger Anknüpfungspunkt. Später sind wir immer gerne mit der KSJ über Ostern in Marienfried gewesen. Und heute ist die Burg Rothenfels über Silvester für die ganze Familie eine wichtige Station im Jahr. Gerade für unsere Kinder ist dadurch ein großes Netzwerk über ganz Deutschland entstanden.  

  

Was bedeutet Euch Euer Glaube? 

Christine: Für mich spielt der Glaube schon lange eine Rolle. Ich habe in der Heimatgemeinde in der Diaspora schon immer aktiv mitgemacht. Die Leute waren damals echt eng zusammen. Entweder man hat was gemacht, oder es gab eben nichts. Nach dem Abitur habe ich in der Gemeinde und auf dem Kupferberg Praktika gemacht. Dann habe ich später beim Familienbund gearbeitet. Der Glaube war da nicht etwas „Extra“, sondern lief in allem immer so mit. 

Rolf: Auch für mich war schon die Jugend in der KLJB im Münsterland prägend. Nach dem ersten Studium und der Bundeswehr wurde dann während meines zweiten Studiums in Paderborn Schloß Gehrden ein wichtiger Ort. Bei Kursen und Fahrten habe ich viel Gutes erfahren. Die Gottesdienste im Salesianum sind für mich besonders wichtig. In meinem Arbeitsalltag habe ich oft mit Kollegen aus der ganzen Welt zu tun, die nur kurz hier in Paderborn sind. Es ist echt gut, dass ich diese Kollegen auch mit zum Gottesdienst nehmen kann. 

Christine: Gerade mit unsern Kindern wurde der Kontakt zur Gemeinde und zum Glauben nochmal intensiver. Wir haben Krabbelgottesdienste gemacht und später Kinder- und Familiengottesdienste. 

Im Alltag gibt es für uns einen engen Kontakt in der Gemeinde vor Ort. Aber dadurch, dass unsere Kinder im Domchor singen, ist auch der Dom ein wichtiger Ort geworden. Irgendwann mussten wir uns davon verabschieden, dass wir als Familie zur Messe gehen. Am vergangen Wochenende waren vier Leute in drei verschiedenen Messen. 

 

An Eurer Wohnzimmerwand hängt ein Bild der „Traubenträger“. Welche Bedeutung hat dieses Bild für Euch?  

Das Bild der Traubenträger ist uns beim Ehevorbereitungsseminar begegnet. So ist es auch auf unser Liedblatt zur Hochzeit gekommen. Das Bild geht ja auf die Kundschafter aus dem Buch Numeri im Alten Testament zurück. Dieser Text und auch der dazu passende Text „kundschafter“ von Wilhelm Willms aus „roter faden glück“ sind für uns wichtige Texte geworden. Das Evangelium bei unserer Hochzeit war der Emmaustext. Auch hier steckt das gemeinsame Unterwegssein drin. 

 

Welche Bedeutung hat Ehe für Euch?

Bei dem eben angesprochenen Ehevorbereitungsseminar haben wir uns ganz intensiv mit dem Eheversprechen beschäftigt. Uns ist damals besonders wichtig geworden, dass wir versprechen, dass unsere Ehe Anteil am gesellschaftlichen Leben hat. Wir sind nicht nur für uns selber da. Eine Partnerschaft hat dadurch einfach auch andere Dimensionen. Wir knüpfen auch heute immer noch an dieses Versprechen von damals an. 

 

 …und Spiritualität in der Ehe?

Uns gelingt es, Spiritualität im ganz gewöhnlichen Alltag zu leben. Wir sind Leute, die in der Kontinuität ihren Glauben leben. Die irgendwie immer im Glauben sind. Wir sind Teilnehmer, aber gestalten auch selbst. Wenn wir beim Pfarrfest das Zelt mit aufbauen oder die Glühbirnen in der Kirche wieder zum Leuchten bringen, ist das schon gelebter Glaube; auch das ist schon Spiritualität. Wir sind halt ganz normal im Glauben unterwegs. Wir gehen in die Gemeindemesse und wenn man nachher noch zusammensteht, ist das auch einfach gut so. Es muss nicht immer spektakulär und extravagant sein. Da haben wir einfach auch schon viele Projekte gesehen, die gekommen, aber dann auch schnell wieder weg waren. 

 

Wofür seid Ihr dankbar?

Wir sind dankbar, dass vieles so, wie es ist, gut läuft. Wir freuen uns darüber dass die Großeltern unserer Kinder noch leben. Dass wir viel Schönes als kleine Gemeinschaft in der Familie erleben. Dass wir einfach ein erfülltes Leben haben. Das ist auch manchmal anstrengend, aber unheimlich Vieles ist richtig toll.

 

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