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„Christus stellt mir immer wieder Menschen zur Seite, die mir helfen.“

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Christoph Köster

„Was mache ich mit meinem Leben?“ – Eine Frage, die sicherlich jeder kennt. Auch mir stellte sich die Frage zum Ende meiner Schulzeit. Zu der Zeit war ich als Messdiener, Jugendgruppenleiter und als PGR-Mitglied in meiner Heimatgemeinde in Dortmund-Dorstfeld aktiv. Bereits als Kind wurde ich selbstverständlich von meinen Eltern mit in die Kirche genommen, so dass der sonntägliche Messgang, das tägliche Gebet und ehrenamtliches Engagement für mich selbstverständlich waren.

Aber Priester werden? Eigentlich keine Frage, die sich mir direkt nach dem Abitur stellte. Lange Zeit wollte ich Architekt werden und vielleicht auch Arzt, weil ich mir in einem Punkt immer sicherer wurde: Ich möchte etwas „mit Menschen“ machen.

So absolvierte ich meinen Zivildienst in der stationären Pflege auf einer Krebsstation. Dort arbeitete ich im Schichtdienst mit schwerstkranken Menschen, die zwischen Hoffen und Bangen oft zu Chemotherapien auf unsere Station kamen. In dieser Zeit wurde ich an persönliche Grenzen geführt. Es stellten sich mir Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem Leben nach dem Tod.

In den vielen Gesprächen mit den Patienten und den Angehörigen merkte ich, wie erfüllend das einfache „Dasein“ und „Zuhören“ sein kann. So machte ich in dieser sehr intensiven Zeit die Erfahrung, dass der Dienst am Nächsten, die gelebte Nachfolge Christi, mir nichts „wegnimmt“, sondern dass ich dadurch viel reicher beschenkt werde. Ich erlebte im Dienst und in den vielen Gesprächen mit den Patienten und auch Arbeitskollegen eine große Zufriedenheit und Stimmigkeit in meinem Leben. Parallel engagierte ich mich weiter in meiner Heimatgemeinde und merkte, dass das Evangelium, das ich jeden Sonntag hörte, in meinem Leben lebendiger wurde als je zuvor und dass ich im Glauben Antworten auf die Fragen fand, die sich mir im Zivildienst stellten.

Nach dem Zivildienst nahm ich erst einmal ein Lehramtsstudium auf, weil ich zum einen Zeit benötigte, um mich mit der Frage weiter auseinanderzusetzen, ob ich vielleicht Priester werden solle und zum anderen schauen wollte, ob nicht auch der Beruf des Lehrers was für mich wäre. In dieser Zeit nahm ich dann das erste Mal Kontakt zum Leokonvikt auf, dem Ausbildungshaus für Priester im Erzbistum Paderborn. Dort lernte ich bei einem Interessentenwochenende „Priester gesucht“ andere junge Männer kennen, die sich ähnliche Fragen stellten wie ich. Nach langem Überlegen und Abwegen entschied ich mich, das Studium zu wechseln und nach Paderborn ins Leokonvikt zu ziehen. Dort bin ich nun seit fast fünf Jahren und stehe schon am Ende des Studiums. In dieser Zeit habe ich viele Menschen im Studium, in den Praktika oder auch im Freijahr kennen gelernt, durch die ich immer mehr dankbar feststellen konnte, dass Christus mir immer wieder Menschen zur Seite stellt, die mir helfen, auch schwere Situationen und neue Herausforderungen zu meistern.

Weiter verspüre ich in mir stetig deutlicher den Wunsch, den Menschen zu helfen, Gott in ihrem je persönlichen Leben zu finden und ihr Leben mit der Sprache Jesu Christi, der Sprache der Liebe, zum Klingen zu bringen. Diese Aufgabe, die zugesagte Liebe Gottes zu allen Menschen in Erinnerung zu bringen, möchte ich gerne als Priester ausüben und hoffe, dass ich darin zufrieden und glücklich sein werde.

Daher möchte ich Priester werden und im Vertrauen, dass Christus mich auf meinem Weg begleitet, steht in diesem Sommer der Eintritt in das Priesterseminar an, in dem ich in den nächsten zwei Jahren auf die Diakon- und Priesterweihe vorbereitet werde.

Ihr Christoph Köster

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