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„Die wesentlichen Dinge kommen mir entgegen.“

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Adelheid Büker-Oel

„Die wesentlichen Dinge in meinem Leben kommen mir entgegen. Ich muss sie wahrnehmen und gestalten, aber ganz sicher werde ich geführt und ganz sicher kommt es nicht nur auf mich an! Ich kann mich anvertrauen, und der, dem ich mich anvertraue, das ist Gott”. Das ist die Erfahrung von Adelheid Büker-Oel, Referentin für Eltern- und Lehrerpastoral in der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn.

Im Rahmen einer Art „Bewerbungsgespräch“ wurde ich einmal gefragt, ob es ein bestimmendes Motiv in meinem Leben sei, dass ich die Dinge eher zufällig auf mich zukommen lassen und nicht so sehr selbst bestimmen würde, wohin der Weg gehen solle. Zunächst empört über diese Frage, konnte ich nur antworten, dass es immer meine Entscheidung ist und war, welche Dinge ich auf meinem Weg wahrnehme und aufnehme, um sie dann „einzubauen“. Inzwischen – nach einigem Nachdenken über die Frage – könnte ich souveräner antworten mit der festen Überzeugung: Die wesentlichen Dinge in meinem Leben kommen mir entgegen. Ich muss sie wahrnehmen und gestalten, aber ganz sicher werde ich geführt und ganz sicher kommt es nicht nur auf mich an! Ich kann mich anvertrauen, und der, dem ich mich anvertraue, das ist Gott!

Erlebt habe ich das während meines gesamten Lebens – mit 45 Jahren ist das ja schon eine gewisse Zeit! Aufgewachsen bin ich in einem sehr katholisch geprägten Elternhaus. Lange, bevor ich in der Schule Latein lernen musste, konnte ich „Tantum ergo“ auswendig singen. Ich erlebte und gestaltete eine aktive Jugendarbeit in meiner Heimat-KJG, in unseren Gemeindeferienlagern und entwickelte schließlich den Wunsch, nach dem Abitur Religionspädagogik zu studieren, um Gemeindereferentin zu werden. Da ich dann aber nicht auf einen Studienplatz warten wollte – und vor mehr als 25 Jahren hätte ich das tun müssen angesichts der Bewerberzahlen -, entschied ich mich, in Münster Theologie mit dem Studienziel Diplom (und außerdem Philosophie und Pädagogik) zu studieren. Diese wissenschaftliche Seite mit meinem Praxishintergrund und meinem Glauben in Einklang zu bringen war eine reizvolle Angelegenheit. Die Erfahrungen und Kenntnisse, sowie die Freundschaften, die sich während des Studiums entwickelten, möchte ich keinesfalls missen.

Praktisch wurde es dann auch nach dem Studium. Die Frage stand an, ob ich im Bewerber-kreis des Bistums Münster bleiben sollte (in unserem Bistum werden Diplom-Theologen als Pastoralreferenten nicht angestellt), oder ob ich die Chance wahrnehmen sollte, als Diözesan- referentin beim Bund der St. Sebastianus Schützenjugend erste Berufserfahrungen zu sammeln. Die Erfahrungen aus der gelungenen Jugendverbandsarbeit siegten und ich kam „zurück“ nach Paderborn.

Beruflich setzte ich dann nach 4 Jahren erst einmal aus, um für unsere beiden Kinder da zu sein. In der Familie selbst immer wieder zu erfahren (und diese Erfahrung weiterzugeben), dass wir unter Gottes besonderem Schutz stehen, empfinde ich immer wieder als besondere Gnade, für die ich sehr dankbar bin. Weitere berufliche Etappen waren dann das Dekanat Delbrück, in dem ich als Referentin für katholische Jugendarbeit tätig war und u. a. sehr beeindruckende Erfahrungen in den vielen verschiedenen Gruppen und im Rahmen des Weltjugendtages sammeln durfte, sowie ein dreijähriges „Intermezzo“ am Gymnasium in Geseke, an dem ich Religion unterrichtete. Diese vielfältigen und guten Erfahrungen, die mir schließlich auch in meiner neuen Stelle in der Schulabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariates für Eltern- und Lehrerpastoral weiterhelfen, zeigen mir immer wieder überdeutlich, dass ich auf wunderbare Weise geführt werde. Nicht alles in meinem Leben war auf den ersten Blick wunderbar, aber beim zweiten Blick darauf konnte ich feststellen, wie wichtig die einzelnen Schritte für mich waren, wie gut ich diese „einbauen“ konnte, um weiterhin davon überzeugt zu sein, dass ich nicht alles ganz allein entscheiden muss – ich kann mir sicher sein, dass Gott dabei ist und es gut mit mir meint.

Adelheid Büker-Oel, Referentin für Eltern- und Lehrerpastoral in der HA Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn

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