Elija

„Nach dem Erdbeben kam ein Feuer. Doch der HERR war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.“ (1 Kön 19,12-13)

 

Gott kommt nicht mit Pauken und Trompeten, sondern im sanften Säuseln des Windes. Das ist eine Erfahrung, die nicht nur der Prophet Elija am Berg Horeb macht, sondern die viele andere Gottsucher und Beter in ähnlicher Form mit ihm teilen.

Stille und Schweigen lassen mich tiefer wahrnehmen und erkennen. Die Dinge setzen sich. Das Leben ordnet sich. Und ich vermag mich besser für seine verborgene Gegenwart zu öffnen. Der Advent lädt mich auch heute dazu ein.

 

Gebet

Ewiger Gott, vieles dringt auf mich ein und fordert meine Aufmerksamkeit. Lass mich nun still werden vor dir. Schenke mir ein offenes Ohr für das, was Du mir sagen willst und für die Zeichen deiner Nähe. Lass mich so deinem Sohn heute den Weg bereiten. Amen.

 

Matthias Klauke
Subregens im Priesterseminar Paderborn, Dompastor

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