Salomo

„Schenke deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er (…) das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht!“ (1 Kön 3,9) – Im Traum wendet sich der junge König Salomo an Gott und sagt vielleicht seinen ersten ehrlichen Satz in seinem Leben: „Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll – und was gut und böse ist, muss ich erst noch lernen.“

Manchmal wissen auch wir weder ein noch aus. Das Leben setzt uns manchmal ganz schön unter Druck. Und immer wieder müssen wir uns Urteile bilden: Was ist gut und was nicht? Was hilft mir weiter in meiner Situation? Was soll ich tun?

Menschen wachsen an ihren Aufgaben und sie verändern sich – Gott sei Dank! In dieser biblischen Geschichte ist Gott am Werk. Man kann vor schwierigen Situationen davonlaufen. Man kann versuchen, es irgendwie allein zu schaffen – Augen zu und durch! Man kann aus falschem Stolz heraus sagen: Ich brauche niemanden!

Ich kann mich aber auch selbstkritisch stellen und sagen: Wenn ich wirklich gut sein will, wenn ich das wirklich gut machen will – dann schaffe ich das nicht allein. Zu zweit, lieber Gott, – mit Dir – geht´s sicher besser! Hilf mir, steh mir bei! Geh mit mir und sei bei mir!

 

Siegfried Modenbach SAC
Leiter des Geistlichen Zentrums Kohlhagen 

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