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WÜSTENMOMENTE

Vor Beginn seines öffentlichen Wirkens wurde Jesus in die Stille und einsame Wüste geführt

    „Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt.“ Mt 4,1

Manchmal zog er sich am Morgen in die Stille zurück

    „Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort.“ Lk, 4, 42

Manchmal suchte er auch nach vollen Tagen, die Einsamkeit:

„Nachdem er sie weggeschickt hatte stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten. Als es Abend   wurde, war er allein dort.“  Mt 14,23

Manchmal verbrachte er sogar die ganze Nacht in Abgeschiedenheit.

„Es geschah aber in diesen Tagen, dass er auf einen Berg ging, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott.“ Lk  6, 12

 

Was kann das für uns bedeuten?

Unser Advent ist meistens alles andere als ruhig und es geht auch oft nicht, dass wir uns aus dem Trubel zurückziehen – vor allem nicht stundenlang.

Manchmal genügen durchaus schon wenige Augenblicke – kleine Wüstenmomente des Rückzugs, um sich darauf zu besinnen, was da Großes auf uns zukommt!

Unser Gott wird Mensch –
dass ist etwas richtig Großes!

Und es verdient meine Aufmerksamkeit!

Gönn dir jeden Tag einen kleinen „Wüstenaugenblick“

dann wird Weihnachten dich anders, tiefer, persönlicher berühren!

Unser Gott ist es wert!

Maren Gödde, Referentin spirituell-missionarische Jugendpastoral